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"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen. Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist."
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blog aktualisiert am 01.05.2010
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Tansania (amtlich Vereinigte Republik Tansania, Suaheli: Jamhuri ya Muungano wa Tanzania) ist ein Staat in Ostafrika. Er liegt am Indischen Ozean und grenzt an Burundi, Kenia, Malawi, Mosambik, Ruanda, Uganda, Sambia und die Demokratische Republik Kongo. Der Name entstand als Kunstwort aus den Bezeichnungen der beiden Staatsteile Tanganjika (mit der Insel Mafia) und Sansibar (die Inseln Pemba und Unguja) sowie der Bezeichnung Azania. Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. 81% der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, von der in der Folge der Handel Tansanias wesentlich abhängig ist. Tansania ist etwa zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland, hat aber weniger als die Hälfte der Bevölkerung. Steigende Preise auf dem Lebensmittelsektor führten dazu, dass die privaten Einkommen überwiegend für Lebensmittel aufgebraucht werden. Angesichts der Armut in Tansania wurde dem Land 2001 von der Weltbank ein Schuldenerlass gewährt. Bergbau, Fremdenverkehr und Tourismus sind Wirtschaftszweige die zunehmend erfolgreicher sind. Die Bevölkerung Tansanias wächst weiterhin stark an. Zur Zeit sind etwa 44 Prozent der Menschen unter 14 Jahre alt, so dass mit einem weiteren Bevölkerungsanstieg zu rechnen ist. Zugleich muss man aufgrund weit verbreiteter Armut und der relativ hohen Verbreitung von AIDS von einer hohen Sterblichkeitsrate ausgehen. Schätzungsweise 20 Prozent der Einwohner sind mit dem HI-Virus infiziert (Stand 2003). Die Bevölkerung besteht auf dem Festland zu 95 Prozent aus Afrikanern (21 Prozent der Gesamtbevölkerung Sukuma und Nyamwezi, 9 Prozent Suaheli, 7 Prozent Hehe und Bena, 6 Prozent Haya, 6 Prozent Makonde, 2 Prozent Massai und andere ethnische Gruppen). Diese gliedert sich in etwa 130 Gruppen und Untergruppen auf. Außerdem leben in Tansania Araber, Pakistaner, Inder und Europäer. In Tansania werden insgesamt 127 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen (Stand: Okt. 2007). 90 Prozent der Einwohner sprechen eine Bantusprache; sonst werden Nilotische Sprachen, kuschitische Sprachen und insbesondere auf Sansibar Arabisch gesprochen. Es gibt keine de jure Amtssprache. Allerdings ist Suaheli (Swahili) die Nationalsprache, die als lingua franca und für offizielle Angelegenheiten verwendet wird; somit ist das Suaheli de facto Amtssprache. Das Englische, das zur britischen Kolonialzeit zur Verwaltung der Kolonie verwendet wurde, wird heutzutage nicht mehr im öffentlichen Dienst, im Parlament oder in der Regierung benutzt, und ist daher keine Amtssprache im engeren Sinne. Das Küstengebiet sowie die ehemaligen Karawanenstraßen sind überwiegend bis stark islamisch geprägt. Etwa 35% der Bevölkerung sind islamisch (auf Sansibar 95%). Im Binnenland von Tansania hat sich das Christentum sehr verbreitet und ca. 35% sind christlich, die meisten davon katholisch. Überall finden sich auch Anhänger der traditionellen Religionen, deren Riten oft auch von Christen und Muslimen mit beachtet werden. Seit den 60er Jahren wird die Frage nach der Religionszugehörigkeit als brisant angesehen und nicht mehr bei Volkszählungen erfragt. Lange Zeit wurde die Verteilung mit je einem Drittel Muslime, Christen und Anhängern von Naturreligionen angegeben, was wohl eher politische Raison als statistisch korrekt war. Tansania ist eine Präsidialrepublik: Der in allgemeinen Wahlen alle fünf Jahre gewählte Staatspräsident bestimmt die Politik. Er ernennt den Premierminister sowie die Minister des Kabinetts. Trotz des von der Verfassung seit 1992 garantierten Mehrparteiensystems kommt den Oppositionsparteien auf dem Festland nur eine geringe Bedeutung zu, da bei den Parlamentswahlen von 1995 und 2000 die Partei von Staatspräsident Benjamin Mkapa, CCM, über 80 % der Stimmen erhielt. Bei der Wahl 2005 erhielt die CCM erneut die Mehrheit. Mit dieser Wahl hat Jakaya Kikwete das Amt des Staatspräsidenten übernommen. Vor allem aus der eigenen Partei gibt es Widerstand gegen den Präsidenten und seine Minister. Kritik von mächtigen Interessengruppen innerhalb der eigenen Partei haben schon häufiger amtierende Minister das Amt gekostet. Dem Präsidenten zur Seite steht der Vizepräsident, derzeit Dr. Ali Mohamed Shein, offiziell sein Stellvertreter, aber eher mit repräsentativen Aufgaben betraut. Anders als die CCM, die landesweit gut organisiert ist, verfügen die Oppositionsparteien kaum über nennenswerte Strukturen außerhalb ihrer wenigen Hochburgen (CUF in Sansibar und den islamisch dominierten Gebieten an der Küste, Tanzania Labour Party (TLP) und CHADEMA in Kilimandscharo, UDP in Zentraltansania). Seit 1995 ist Frederick Sumaye von der CCM Ministerpräsident. Im Dezember 2005 endete die zweite und laut Verfassung letzte Amtszeit des Staatspräsidenten Benjamin Mkapa. Seine Partei hatte in hart umkämpften internen Wahlen den gegenwärtigen Außenminister Jakaya Kikwete zum Kandidaten ernannt. Kikwete wurde nach seinem Wahlsieg am 21. Dezember 2005 als neuer Präsident vereidigt. Quelle: wikipedia
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